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Reisen in Corona-Zeiten

Autor
Glawogger, Michael

69 Hotelzimmer

Untertitel
Nachwort von Eva Menasse
Beschreibung

Das posthume literarische Debüt von einem der renommiertesten Dokumentarfilmer der Gegenwart.

Ein Roman für alle:
- die schon einmal in einem Hotelzimmer übernachtet haben,
- die noch zehn Minuten haben, bis das Boarding ihres Anschlussfluges beginnt,
- die unter den 496 Sendern ihres Fernsehers keinen finden, den sie sehen wollen,
- die gerne Fortsetzungsromane in Tageszeitungen und/oder ihre Lieblingsbücher immer wieder lesen,
- Zimmermädchen, die alles über Menschen in Hotels wissen,
- Taxifahrer, die Reisende des Alltags sind und viele Pausen haben, von denen sie nie wissen, wie lange sie dauern werden.

Michael Glawoggers Roman handelt von einem »er«, der gerne reist und dabei um die ganze Welt kommt. Es sind beobachtungsscharf erzählte Episoden aus dem Leben eines neugierigen Mannes, der in den sich doch immer mehr ähnelnden Hotels rund um den Globus absteigt und dabei den verschiedensten Menschen begegnet.

»Warum gerade 69 Geschichten?«, fragte sie. »Weil es eine schöne Zahl ist«, antwortete er. »Und weil in Verwechslungskomödien aus 69 oft 66 oder 99 wird, wenn sich beim Zuschlagen der Tür eine Ziffer dreht, oder auch 96, wenn sich beide drehen.« Und natürlich: wie in Hotels die Nummer 13 oft ausgespart wird, so bleibt auch die 13. Geschichte unerzählt.

»69 Hotelzimmer«, Michael Glawoggers literarisches Debüt, erscheint posthum in Zusammenarbeit mit Andrea Glawogger.
(Verlagstext)

Verlag
Die Andere Bibliothek, 2015
Format
Gebunden
Seiten
408 Seiten
ISBN/EAN
978-3-8477-2010-2
Preis
24,00 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Michael Glawogger wurde 1959 in Graz geboren. Nach dem Gymnasium, wo u.a. Alfred Kolleritsch zu seinen Lehrern zählte, studierte er am San Francisco Art Institute und danach an der Filmakademie in Wien. Er arbeitete zunächst als Kameraassistent, später auch als Kameramann und schließlich als Drehbuchautor und Regisseur. Zwischen 1981 und 2013 entstanden Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme, die – international vielfach ausgezeichnet – seinen offenen und präzisen Blick auf die Welt zeigen. Seine literarische Arbeit begann er erst in den letzten Jahren, und “69 Hotelzimmer” erscheint posthum. Michael Glawogger starb im April 2014 an den Folgen einer Malariaerkrankung während der Dreharbeiten zu seinem nunmehr letzten Film.