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Gedenktag Befreiung von Auschwitz

Autor
Potocka,Maria Anna; Zentrum für verfolgte Künste in Solingen, (Hg)

Polyphonie des Holocaust

Untertitel
Stimmen zur Erinnerungskultur. Übersetzt von Mirko Kraetsch; Andreas Volk; Anna Kröger; Leandra Rhoese; Berrnd Stiegler,
Beschreibung

Erinnerung und künstlerische Darstellung des Holocaust als kontroverse Themen.

Darstellung und Interpretation des Holocaust sind und waren immer wieder Grund vielschichtiger Kontroversen. Ein jüngeres Beispiel dafür lieferte die Rezeption der 2015 im MOCAK Museum für Gegenwartskunst in Krakau eröffneten Ausstellung „Polen – Israel – Deutschland. Die Erfahrung von Auschwitz“, in der sich zeitgenössische Kunstwerke sehr unterschiedlich auf den nationalsozialistischen Massenmord bezogen. Polyphonie des Holocaust ist der Versuch einer Antwort auf die Proteste bezüglich der gezeigten Exponate. Das MOCAK befragte gemeinsam mit dem Museum Zentrum für verfolgte Künste in Solingen Intellektuelle aus verschiedenen Bereichen – Philosophie, Geschichte, Psychiatrie, Literatur, Kunst und museale Ausstellungspraxis – nach der Erinnerung an den Holocaust: Wie kann er beschrieben und dargestellt werden? Und wo liegen Grenzen der künstlerischen Freiheit?
(Verlagstext)

Verlag
Wallstein Verlag, 2020
Format
Kartoniert
Seiten
337 Seiten
ISBN/EAN
978-3-8353-3176-1
Preis
35,00 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Herausgeberin
Maria Anna Potocka, Kunstphilosophin, Kuratorin, Direktorin des Museums für Gegenwartskunst und der Galerie für Gegenwartskunst »Bunkier Sztuki«. Veröffentlichungen u. a.: Zofia Posmysz. Die Schreiberin 7566. Auschwitz 1942-1945 (2019).