Tagsuche

Drucken

Black History Month

Autor
Morrison, Toni

Selbstachtung

Untertitel
Ausgewählte Essays. Aus dem Amerikanischen von Thomas Piltz, Nikolaus Stingl, Christiane Buchner, Dirk van Gunsteren, Christine Richter-Nilsson
Beschreibung

Das Vermächtnis von Toni Morrison: Dieser Band versammelt Essays, Reden und Vorträge aus einem halben Jahrhundert.

Toni Morrison befasst sich mit umstrittenen gesellschaftlichen Fragen, die zeitlebens ihre Themen gewesen sind: dem Alltagsrassismus in Amerika, der Assimilation des Fremden, dem Erbe des Sklaventums, der Gewalt gegen Schwarze, den Menschenrechten. Sie denkt über die Kunst, die Möglichkeiten der literarischen Phantasie, die Kraft der Sprache, die afroamerikanische Präsenz in der US-Literatur und in der Gesellschaft nach. Es geht um Achtung und Selbstachtung, um Leerstellen in der Geschichte und jahrzehntelang tradierte Vorurteile. Eine umfassende Bestandsaufnahme – manche Beobachtungen wiederholen sich in ihren Reden und Vorträgen im Lauf der Jahrzehnte, es sind die alten Fragen in einem neuen Kontext. Gibt es gesellschaftlichen Fortschritt? Gibt es Hoffnung?

Die Eleganz ihres Denkens, die klare Schönheit ihrer Sprache und, vor allem, ihre aufrechte moralische Haltung waren ihre herausragenden Kennzeichen und maßgeblich dafür, dass Toni Morrison 1993 mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt wurde. Diese Texte sind eine Positionsbestimmung von brennender Aktualität und ein leidenschaftlicher Aufruf, sich gegen Unterdrückung zu wehren.
(Verlagstext)

Verlag
Rowohlt Verlag, 2020
Format
Gebunden
Seiten
544 Seiten
ISBN/EAN
978-3-498-00143-8
Preis
24,00 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Toni Morrison (* Loraine 1931) wuchs als zweites von vier Kindern einer afroamerikanischen Arbeiterfamilie auf. Ihre Eltern waren aus dem Süden der USA nach Ohio gezogen, um rassistischen Anfeindungen zu entgehen. Schon als Kind begeisterte sich Toni Morrison für Bücher. Nach ihrem Anglistik-Studium unterrichtete sie englische Literatur an der Texas Southern University, später arbeitete sie viele Jahre als Lektorin für das renommierte Verlagshaus Random House. Den großen Publikumserfolg hatte Toni Morrison 1977 mit “Solomons Lied”. In ihren Büchern thematisiert Morrison meist die Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung in den USA, so auch in ihrem vielbeachteten Roman “Gnade” (Deutschland 2010). Für ihr Gesamtwerk erhielt sie 1993 den Literaturnobelpreis. Heute lebt Toni Morrison in der Nähe von New York.